Mit dem Ausbau und der Elektrifizierung der Hochrheinbahn schließt die Deutsche Bahn eines der letzten nicht elektrifizierten Teilstücke im südbadischen Schienennetz. Auf dem gesamten Abschnitt zwischen Basel Bad Bf und Erzingen entsteht eine neue Oberleitung, hinzu kommen Arbeiten an Kabelanlagen, Sicherungs- und Telekommunikationstechnik sowie der Umbau mehrerer Stationen.
Die Strecke führt mitten durch das Stammgebiet von Klefenz – mit dem Knotenbahnhof Waldshut als zentralem Bauwerk der Elektrifizierung. Bis Ende 2027 endet hier die Zeit der Dieselzüge. Als bahnzertifizierter Infrastrukturbauer ist Klefenz mit mehreren Schlüsselgewerken Teil dieses Projekts – von Basel bis Erzingen.
Als Arbeitsgemeinschaft mit Zürcher – Firmierung ergänzen verantwortet Klefenz den Kabeltiefbau über die gesamte Strecke zwischen Basel und Erzingen. Der Kabeltiefbau ist das erste Gewerk, das in den Boden geht, und legt damit die Grundlage für alles, was danach kommt: In den Trassen liegen später die Energiekabel für die Oberleitung, die Signalkabel der Sicherungstechnik und die Leitungen der Telekommunikation. Wird hier ungenau oder zu langsam gearbeitet, verzögert sich die gesamte nachgelagerte Kette – entsprechend hoch ist die Verantwortung in diesem Abschnitt.
Über rund 74 Streckenkilometer hinweg bedeutet das einen kontinuierlichen, eng getakteten Bauablauf, der präzise Streckenkenntnis und verlässliche Logistik voraussetzt. Dass Klefenz dieses Gewerk in einer grenzüberschreitenden Arbeitsgemeinschaft führt, bündelt die Kapazitäten beider Partner und sichert die durchgehende Bearbeitung der vollen Streckenlänge.
Mit drei parallel arbeitenden Kolonnen hält Klefenz über mehr als zwei Jahre den Takt, den ein Projekt dieser Streckenlänge verlangt. Ein erheblicher Teil der Arbeiten findet unter laufendem Bahnbetrieb statt – das stellt besondere Anforderungen an Sicherung, Koordination und Tagesplanung, da jedes Zeitfenster zwischen den Zugfahrten genutzt werden muss. Der frühe Baustart im Oktober 2025 macht den Kabeltiefbau zum Auftakt der gesamten Klefenz-Beteiligung an der Hochrheinbahn: Mit diesem Gewerk beginnt für das Unternehmen die Arbeit an der eigenen Heimatstrecke.
Sie planen ein Tief-, Glasfaser- oder Gleisbauprojekt am Hochrhein oder in Mitteldeutschland? Wir sind ein bahnzertifizierter Infrastrukturbauer mit eigener Mannschaft und Streckenkenntnis aus erster Hand und ein verlässlicher Partner von der Ausschreibung bis zur Abnahme.
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Ebenfalls als Arbeitsgemeinschaft mit Zürcher bringt Klefenz die Telekommunikationstechnik der Strecke ein. Sie ist das Nervensystem der modernen Bahn: Über sie laufen die Datenverbindungen zwischen Stellwerken, Signalanlagen und Betriebszentralen, und sie bildet die unmittelbare Schnittstelle zur Leit- und Sicherungstechnik. Eine elektrifizierte, dicht befahrene Strecke ist ohne leistungsfähige Telekommunikationsinfrastruktur nicht betreibbar.
Weil Klefenz parallel den Kabeltiefbau verantwortet, greifen hier zwei Gewerke direkt ineinander – die Trassen, in denen die Telekommunikationskabel liegen, stammen aus dem eigenen Haus. Das verkürzt Abstimmungswege und reduziert die Reibungsverluste, die an Schnittstellen zwischen verschiedenen Unternehmen typischerweise entstehen.
Ab Mitte 2026 arbeitet Klefenz die Telekommunikationstechnik mit zwei Kolonnen auf voller Streckenlänge ab – zeitlich und organisatorisch eng verzahnt mit dem eigenen Kabeltiefbau, der die nötigen Trassen bereits vorbereitet hat. Diese Bündelung von Tiefbau und Technik in einer Hand ist ein konkreter Vorteil für den Bauherrn: weniger Schnittstellen, klare Verantwortung und ein durchgängiger Ansprechpartner über beide Gewerke.
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Im Abschnitt zwischen Waldshut und Erzingen übernimmt Klefenz als Subunternehmer Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik. Sie ist das Gewerk, das den sicheren Zugbetrieb überhaupt erst ermöglicht: Signale, Weichensteuerung und Sicherungsanlagen sorgen dafür, dass Züge zuverlässig und kollisionsfrei geführt werden. Mit der Elektrifizierung und dem dichteren Fahrplan steigen die Anforderungen an diese Technik weiter – jeder Eingriff muss exakt und nach den geltenden Bahnregelwerken erfolgen.
Dieser Abschnitt liegt unmittelbar im Stammgebiet von Klefenz. Gerade bei der Sicherungstechnik, in der Genauigkeit und Verlässlichkeit über den späteren Betrieb entscheiden, zahlt sich die enge Vertrautheit mit der Strecke aus – von den örtlichen Gegebenheiten bis zu den beteiligten Stellen vor Ort.
Der Heimatabschnitt rund um Waldshut ist für Klefenz vertrautes Terrain: kurze Wege, genaue Streckenkenntnis und eine eingespielte Kolonne kommen hier unmittelbar dem Bauablauf zugute. Was an fremden Strecken Einarbeitung kostet, ist im eigenen Stammgebiet schlicht Ortskenntnis. Ab Mitte 2026 bringt Klefenz diese Kenntnis dort ein, wo das Unternehmen seit jeher zu Hause ist.
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Neben dem Fahrstrom für die Oberleitung braucht eine moderne Bahnstrecke eine zuverlässige 50-Hz-Energieversorgung für ihre Nebenanlagen: Weichenheizungen, Gleisfeld- und Bahnsteigbeleuchtung, Signal- und Sicherungstechnik sowie technische Gebäude entlang der Strecke. Diese Anlagen sorgen dafür, dass der Betrieb auch bei Wind, Schnee und Dunkelheit sicher und durchgängig funktioniert.
Klefenz ist als Subunternehmer an der Errichtung dieser Energieanlagen im Abschnitt zwischen Waldshut und Erzingen beteiligt.
Ab Mitte 2026 unterstützt Klefenz mit einer Kolonne den Aufbau der 50-Hz-Energieanlagen im östlichen Streckenabschnitt – jenem Bereich, der dem Stammsitz in Waldshut-Tiengen am nächsten liegt. Die enge räumliche Nähe erlaubt kurze Wege und einen flexiblen Einsatz dort, wo er im Bauablauf gebraucht wird.
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An Bahnübergängen treffen Schiene und Straße aufeinander – hier entscheidet die Technik unmittelbar über die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Im Zuge der Elektrifizierung werden die Bahnübergangssicherungsanlagen entlang der Strecke angepasst, erneuert oder an die neuen Gegebenheiten der elektrifizierten Bahn herangeführt. Schranken, Lichtzeichen und ihre Steuerung müssen dabei exakt mit der übrigen Leit- und Sicherungstechnik zusammenspielen.
Klefenz ist als Subunternehmer an den Arbeiten an den Bahnübergängen im Abschnitt zwischen Waldshut und Erzingen beteiligt.
Mit einer Kolonne bringt sich Klefenz ab Mitte 2026 in die Arbeiten an den Bahnübergängen ein. Gerade an Bahnübergängen, die in den Straßenraum eingreifen, sind Ortskenntnis und Abstimmung mit den örtlichen Stellen ein praktischer Vorteil – beides bringt Klefenz aus dem eigenen Stammgebiet mit.
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Die Modernisierung der Hochrheinbahn ist mehr als Technik an der freien Strecke – sie wird für Fahrgäste an den Stationen sichtbar. Bahnsteige werden umgebaut und auf eine einheitliche Höhe gebracht, damit ein niveaugleicher, barrierefreier Ein- und Ausstieg möglich wird; zugleich entstehen entlang der Strecke neue Haltepunkte. Diese Arbeiten verbinden klassischen Tief- und Hochbau mit den Anforderungen des laufenden Bahnbetriebs.
Klefenz ist als Subunternehmer an den Arbeiten an den Verkehrsstationen im Abschnitt zwischen Waldshut und Erzingen beteiligt.
Mit vier Kolonnen bringt sich Klefenz ab Mitte 2026 in den Stationsbau ein – das gemeinsam mit der Oberleitung personalstärkste Engagement im Projekt. Die Arbeiten an den Bahnsteigen finden dort statt, wo täglich Fahrgäste unterwegs sind, und verlangen entsprechend genaue Planung der Bauphasen unter laufendem Betrieb.
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Die Oberleitung ist das Herzstück der Elektrifizierung – ohne sie keine elektrischen Züge. Über die gesamte Strecke zwischen Basel und Erzingen entstehen Maste, Ausleger und Fahrleitung, die den Bahnstrom an die Fahrzeuge übergeben. An den Bahnhöfen Basel, Waldshut und Erzingen wird die neue Anlage an die bestehenden Oberleitungen von DB und SBB angebunden. Es ist das sichtbarste Ergebnis des gesamten Projekts und zugleich technisch eines der anspruchsvollsten.
Klefenz ist an den Oberleitungsarbeiten als Subunternehmer beteiligt und bringt seine Erfahrung und sein bahngebundenes Gerät in diesen streckenweiten Ausbau ein.
Mit vier Kolonnen unterstützt Klefenz ab Mitte 2026 den Oberleitungsbau über die volle Streckenlänge – das personalstärkste Engagement des Unternehmens in diesem Projekt. Die Arbeiten an der Fahrleitung erfordern enge Abstimmung mit den übrigen Gewerken und präzise Sperrpausenplanung, da an der Oberleitung nur unter Spannungsfreiheit und gesicherten Bedingungen gearbeitet werden darf.
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