

Mit der Übernahme der Schweizer Fretus AG erweitert Klefenz sein Leistungsspektrum um Tunnelsanierung, Spezialtiefbau und Injektionen. Klefenz wird zu einem der wenigen Anbieter, die alle Gewerke der Bahninfrastruktur in Deutschland und der Schweiz aus einer Hand abdecken.
Die Klefenz GmbH übernimmt zum 02.09.2025 die Fretus AG mit Sitz in Bad Zurzach (Schweiz). Damit erweitert das Unternehmen sein Leistungsspektrum um Tunnelsanierung, Spezialtiefbau, Injektionen und Schotterverklebung. Auftraggeber profitieren ab sofort von einem Komplettanbieter, der alle relevanten Bahnbau-Leistungen in Deutschland und der Schweiz aus einer Hand erbringt. Mit der Übernahme wachsen rund 30 hochspezialisierte Mitarbeiter zur Klefenz-Gruppe hinzu.
Die Übernahme schließt eine klare Lücke im Leistungsportfolio. Klefenz ist seit Jahren etablierter Spezialist für Oberbauarbeiten, gleisnahen Kabel- und Tiefbau, Leit- und Sicherungstechnik sowie den Ausbau moderner Glasfaserinfrastruktur.
Bisher fehlten insbesondere Spezialgewerke im und unter dem Gleiskörper, darunter Tunnelsanierung, Bauwerksinstandsetzung und Injektionstechnik. Genau diese Bereiche zählen seit über 25 Jahren zur Kernkompetenz der Fretus AG, die sich als Spezialist für bahnbezogene Bau-Spezialarbeiten in der Schweiz etabliert hat.
Aus zwei spezialisierten Unternehmen entsteht damit ein leistungsstarker Komplettanbieter für Bahninfrastruktur. Von Streckensanierungen und Tunnelinstandsetzungen über gleisnahen Kabel- und Tiefbau bis hin zu Spezialleistungen wie Spezialtiefbau, Injektionstechnik und Schotterverklebung erhalten Auftraggeber künftig integrierte Lösungen aus einer Hand. Gleichzeitig öffnet sich für Klefenz mit Bad Zurzach ein etablierter Schweizer Standort und der Zugang zu einem hochspezialisierten Markt: Das Schweizer Bahnnetz verläuft auf rund 800 Kilometern unterirdisch, ein Segment, in dem Fretus seit über zwei Jahrzehnten zu den Spezialisten zählt.
Für Auftraggeber bringt die Übernahme konkrete operative Vorteile. Statt mehrere Gewerke einzeln zu vergeben und Schnittstellen zwischen Subunternehmern zu koordinieren, lassen sich Bahnbau-Projekte mit einem einzigen Ansprechpartner planen, ausschreiben und umsetzen. Das reduziert den Koordinationsaufwand erheblich, verkürzt Projektlaufzeiten und minimiert Schnittstellenrisiken.
Besonders relevant ist das für grenzüberschreitende Bahnkorridore zwischen Deutschland und der Schweiz: Klefenz und Fretus decken das gesamte Leistungsspektrum in beiden Märkten ab, ohne den Anbieterwechsel an der Grenze, der bislang zu Verzögerungen und Mehraufwand führte. Auch bei komplexen Sanierungsprojekten, bei denen Oberbau, Kabelarbeiten und Tunnelinstandsetzung ineinandergreifen, entstehen erstmals durchgängige Prozesse mit einer einzigen Projektverantwortung.
„Mit Fretus haben wir mehr als nur einen Partner, wir haben ein Team, das verbindet: über Grenzen hinweg - menschlich und technisch.“
„Die Kombination aus Technik und Know-How bildet das Rückgrat unserer Leistungsfähigkeit. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen in hoher Verfügbarkeit bereit. Sie zeichnen sich durch große Flexibilität und starkes Know-How aus“
Sie suchen einen Partner für Ihr nächstes Tief-, Glasfaser- oder Gleisbauprojekt am Hochrhein oder in Mitteldeutschland? Oder Sie möchten selbst Teil unseres Teams werden? In beiden Fällen gilt: kurze Wege, direkter Kontakt zur Geschäftsführung, faire Bedingungen.
Schreiben Sie uns über das Kontaktformular oder werfen Sie einen Blick auf unsere offenen Stellen.


