10.06.2026

Klefenz eröffnet Standort Titisee-Neustadt: Direktzugang zum Hochschwarzwald-Schienennetz

Unternehmen
Titisee-Neustadt
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10.06.2026

Mit dem neuen Standort in Titisee-Neustadt erschließt Klefenz das Hochschwarzwald-Schienennetz und die Bahnkorridore Richtung Schwarzwald-Baar und Bodensee.

Neuer Klefenz-Standort in Titisee-Neustadt am Hochschwarzwald-Schienennetz
Neuer Klefenz-Standort in Titisee-Neustadt am Hochschwarzwald-Schienennetz

Mit dem neuen Standort in Titisee-Neustadt erschließt Klefenz das Hochschwarzwald-Schienennetz und die Bahnkorridore Richtung Schwarzwald-Baar und Bodensee: Strecken, die vom Hauptstandort bislang nur mit erheblichem Zeitversatz zu bedienen waren.

Die Klefenz GmbH eröffnet einen neuen operativen Standort in Titisee-Neustadt (Glasbergweg 7, 79822 Titisee-Neustadt). Mit dem fünften deutschen Standort baut das Unternehmen seine Präsenz im südbadischen Bahnnetz strategisch aus und positioniert sich direkt an einem der anspruchsvollsten Mittelgebirgs-Schienennetze Deutschlands. Auftraggeber profitieren von schnellerer Verfügbarkeit, kürzeren Reaktionszeiten und einer direkten operativen Präsenz im Hochschwarzwald, in der Schwarzwald-Baar-Region und entlang der Ostachse Richtung Bodensee. Mit der Standorteröffnung entstehen neue Arbeitsplätze für Fachkräfte und Quereinsteiger im Bahnbau.

Komplementäre Abdeckung statt Doppelstruktur

Mit dem neuen Standort entsteht keine Parallelstruktur, sondern eine geografische Ergänzung. Der Hauptstandort von Klefenz deckt das Rheintal, den Hochrhein und die westliche Achse Richtung Schweiz ab. Was bislang fehlte: ein operativer Punkt nahe am Hochschwarzwald-Schienennetz und an der Ostachse.

Genau hier setzt der Standort Titisee-Neustadt an. Direkt an der Höllentalbahn (Freiburg–Donaueschingen) und am Abzweig der Dreiseenbahn nach Seebrugg gelegen, eröffnet er Klefenz den unmittelbaren Zugriff auf eines der bahninfrastrukturell anspruchsvollsten Streckennetze Süddeutschlands: steile Trassen, Tunnelbauwerke, enge Sperrpausenfenster, hoher Sanierungsbedarf. Gleichzeitig verkürzt die Lage die Reaktionszeiten für Projekte in der Schwarzwald-Baar, im Donautal und Richtung Bodensee erheblich.

Was sich für Bauherren und Bahnnetzbetreiber ändert

Für Auftraggeber bringt der neue Standort konkrete operative Vorteile. Notfall-Einsätze, ungeplante Sanierungen und kurzfristig ausgeschriebene Sperrpausen im Hochschwarzwald-Netz lassen sich aus Titisee-Neustadt heraus innerhalb deutlich kürzerer Zeit bedienen. Das ist entscheidend für Bauherren, die auf zuverlässige Sperrpausen-Einhaltung und engmaschige Reaktion bei Streckenstörungen angewiesen sind. Es verkürzt Stillstandszeiten im Schienennetz, reduziert das Risiko von Sperrpausenüberziehungen und erhöht die Planungssicherheit für anschließende Gewerke.

Hinzu kommt der Faktor Streckenkenntnis: Die Hochschwarzwald-Strecken stellen mit ihren Steigungen, Tunneln und engen Witterungsfenstern besondere Anforderungen an Bahnbau-Spezialisten. Mit einer festen operativen Basis vor Ort entsteht über die Zeit eine Tiefe an Streckenwissen, die aus der Ferne nicht aufgebaut werden kann.

Auch für planbare Großprojekte ist der Vorteil messbar. Material, Maschinen und Personal können dezentral disponiert werden. Klefenz arbeitet künftig mit fünf operativen Standorten in Deutschland und einem in der Schweiz (Bad Zurzach, über die Fretus AG). Damit lassen sich mehrere Großprojekte parallel mit voller Kapazität bedienen, ohne Engpässe bei Spezialgeräten oder qualifiziertem Personal.

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